Lüften

Einfach genial Lüften

Wohnatelier arbeitet mit den
Lüftungssystemen von inVENTer®

Der Mensch kann Wochen ohne Nahrung, Tage ohne Flüssigkeit, aber nur wenige Minuten ohne Luft auskommen. Daher hat frische und vor allem reine Luft in unseren Wohnräumen höchste Priorität.

Warum ist Lüften notwendig?

Bei der alltäglichen Wohnungsnutzung enstehen durch das Kochen, Waschen und Atmen große Mengen Feuchtigkeit. Bei einem 4-Personen-Haushalt fallen pro Tag durchschnittlich rund zwölf Liter Wasser in Form von Wasserdampf an. Auch durch eine bestmöglich „atmungsaktive“ Wand können lediglich 3% dieser produzierten Feuchtigkeit entweichen. Da Gebäudehüllen zunehmend luftdichter gebaut werden, kann dieser Wasserdampf nur durch Lüften abgeführt werden.

Bei unzureichender Belüftung und Anwesenheit der Bewohner steigt neben der relativen Luftfeuchtigkeit auch der Kohlenstoffdioxidgehalt an. Dies kann zu Konzentrationsschwächen, Kopfschmerzen oder Schlafstörungen führen.

Sie müssten also alle 2 bis 3 Stunden - 8 Mal am Tag kurz Stoßlüften, um ein angenehmes Raumklima zu schaffen. Die Umsetzung ist aufgrund von Arbeits- und Schlafzeiten praktisch nicht möglich. Für ein gesundes Wohnklima kann eine vollautomatische dezentrale Lüftungsanlage sorgen. Überflüssige Feuchtigkeit wird systematisch abtransportiert, der CO2 Gehalt gesenkt, die Bewohner werden kontinuierlich mit Frischluft versorgt und unangenehme Gerüche in der Wohnung werden reduziert.

Atmen Sie mit der Komfortlüftung tief durch und genießen sie das Wohlfühlklima.

Wie funktioniert die dezentrale Wohnraumlüftung?

Für uns Menschen ist es eine Selbstverständlichkeit, wir atmen ein – verbrennen den Sauerstoff und atmen die verbrauchte Luft wieder aus. Mit einer dezentralen Lüftungsanlage von inVENTer® macht es uns das Haus gleich.

Für 70 Sekunden wird die verbrauchte, mit CO2, Feuchtigkeit und Gerüchen belastete Luft vom Raum abgesaugt. Innerhalb dieser Zeit durchströmt die Luft einen hinter dem Ventilator liegenden Wärmespeicher aus Keramik. Am Ende dieses Vorganges hat der Keramikspeicher die Temperatur der durchströmenden Abluft bestmöglich aufgenommen. Die Wärmeenergie wird in den anschließenden 70 Sekunden an die einströmende Frischluft wieder abgegeben. Bis zu 93% der Raumwärme werden dabei rückgewonnen, während beim üblichen Lüften (Fenster)  größtenteils die Energie verloren geht. Durch dieses Lüftungsprinzip wird jeder Raum konstant be- und entlüftet.

Die einfache Steuerung macht es jedem Nutzer möglich, seine Lüftungsanlage nach Bedarf zu regulieren. Außerdem empfiehlt es sich die Lüftungsanlage ganzjährig, 24h/Tag zu nutzen.

Wer kümmert sich um eine fachgerechte Montage?

Der Einbau einer dezentralen Wohnraumlüftung von inVENTer® bringt deutlichen Komfort in den Alltag. Für den Einbau einer inVENTer® Wohnraumlüftung ist es notwendig, in den Räumlichkeiten jeweils eine Kernbohrung durchzuführen, eine Kabelverbindung zum Zentralregler herzustellen und anschließend die Geräte zu verbauen. Die Anordnung ist dabei bevorzugt paarweise zu wählen, somit vermeidet man einen merklichen Über- oder Unterdruck in der Wohnung.

Durch die intelligente Steuerung arbeiten alle Geräte synchron, während ein Gerät die Luft absaugt, ersetzt diese das zweite Gerät mit Frischluft. Nach 70 Sekunden arbeiten die Geräte entgegengesetzt.

Für einen personalisierten Belüftungsplan können Sie sich gerne direkt an uns wenden. Seit Jahren beraten wir unsere Kunden, um für Sie das richtige Lüftungskonzept zu finden. Wir führen die Kernbohrungen und Montagen selbst aus, um Ihnen so eine einwandfreie Funktion zu gewährleisten. InVENTer versichert Ihnen für 5 Jahre eine Herstellergarantie. 

Viel Spaß beim gesund atmen!

Wohnatelier Team

Schimmelbefall! Warum? Und was nun?

Je kälter die Luft wird, desto weniger Wasserdampf kann die Luft aufnehmen. Gelangt feuchte Luft aus warmen Wohnräumen in kältere evtl. unbeheizte Schlafräume, so steigt die relative Luftfeuchtigkeit an. Trifft diese abgekühlte Luft auf eine noch kältere Oberfläche - Fenster, Wand oder Decke so steigt die Gefahr der Kondenswasserbildung stark an. Wenn die Luft mit 100% relativer Luftfeuchtigkeit gesättigt ist, bildet sich Kondensat. Bereits bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 80% auf Oberflächen kann es zu Schimmelbildung kommen.

Wird die relative Luftfeuchtigkeit nun durch richtiges Lüften (inVENTer®) gesenkt, so wird auch der Taupunkt gesenkt. Das bedeutet, dass die Oberflächentemperaturen relativ kühl sein können, ohne dass sich Schimmel darauf bilden kann. 

Baufehler können in der Regel nicht zu 100% durch den Einbau einer Lüftungsanlage kompensiert werden – als ergänzende Maßnahme bietet sie jedoch oft die Lösung des Problems.

Maßnahmen bei Schimmelbefall:

  • Ursache(n) ermitteln
  • Schimmel fachgemäß entfernen, Oberfläche behandeln
  • Richtig Lüften inVENTer®
  • Ausreichend heizen
  • Baufehler beheben
  • bei Bedarf Außen- oder Innendämmung anbringen um Oberflächentemperatur zu erhöhen
  • Feuchtepuffer einsetzen: mineralische Putze, Diffusionsoffene „atmungsaktive“ Farben

Darf man die Fenster trotz eingebauter Lüftungsanlage öffnen?

Wer im Besitz einer Lüftungsanlage ist, kann die Fenster getrost geschlossen halten. Dadurch ergeben sich folgende Vorteile für Sie:

  • Schutz vor Straßenlärm und Außengeräusche
  • Störende Insekten bleiben draußen
  • Einbruchsicherheit wird erhöht
  • Allergiker werden durch Pollenfilter stark entlastet

Die Lüftungsanlage übernimmt vollständig die Funktion des Lüftens, die Fensterlüftung wird dadurch überflüssig. Sollten Nutzer trotzdem ergänzend das Fenster öffnen wollen, beeinflusst dies keineswegs die Wohnraumlüftung negativ.